Mein grüner Daumen

oder vielmehr über mein Test herauszufinden, ob ich überhaupt einen grünen Daumen oder so habe.

Seit Ostern bin ich nämlich stolze Besitzerin eines Hochbeetes. Seit ich solche Beete bei meinen Freundinnen gesehen hatte, wollte ich auch eines. Zu Beginn meiner Überlegungen, träumte ich noch und wollte ein selbst gebautes. Passgenau für unsere Terrasse. Aber realistisch betrachtet wäre es sicher nicht so schön geworden, wie ich es gewollt hätte. Handwerken ist doch etwas anderes als Malern oder so. Weiterlesen

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open doors

Open Doors ist ein internationales überkonfessionelles christliches Hilfswerk evangelikaler Prägung, das sich in über 60 Ländern der Welt für Christen einsetzt, die aufgrund ihres Glaubens diskriminiert oder verfolgt werden.“ (Wikipedia)

Ich kenne dieses Hilfswerk seit sehr vielen Jahren, mittlerweile sind es sicher über 20 Jahre.
Für mich war und ist es eine Möglichkeit, über meinen Tellerrand heraus zu schauen, auch finanziell, aber vor allem betend und manchmal auch schreibend Christen zu unterstützen, die nicht das Glück haben wie ich in einem Land mit Religionsfreiheit zu leben. Weiterlesen

Geldbeutel Wildspitz

Letzte Woche verabschiedete sich der Reißverschluss meines Geldbeutels. Seit 2 Jahren im Dauereinsatz und heißgeliebt. Da ich mich aber gut daran erinnern kann, wie anstrengend es war, eben diesen Reißverschluss einzunähen, hatte ich so gar keine Lust auf Reparatur. Außerdem hat in der letzten Zeit die äußere Beschichtung arg gelitten.

Also habe ich schnell den etwas einfacheren Schnitt Wildspitz von farbenmix wieder hervor geholt und mich diesmal an die kleinere Version gemacht. Weiterlesen

Ja er jubelt, wenn er an euch denkt.

Es passiert mir immer mal wieder: Ich treffe mich mit Freunden, höre ihnen gut gelaunt zu, freue mich mit ihnen über all das Gute, das sie erleben dürfen. Und dann fange ich an zu vergleichen, vergleiche ihr scheinbar so pralles Leben mit meinem Leben und beim Vergleichen wird auf einmal alles so schal und grau: Weiterlesen

Strümpfe

Die Idee Strümpfe zu nähen habe ich schon seehhr lange. Jetzt habe ich es endlich gewagt, da ich doch so einige Jersey Stoffe habe, die zwar kein ganz kleiner Rest sind, aber auch für kein Shirt reichen. Und die Kinder sind schon so groß, dass auch sie keine Abnehmer mehr sein können. Außerdem ärgere ich mich so oft über gekaufte Strümpfe, die schneller dünn werden als man schauen kann und dadurch oft genug nicht zu stopfen sind.

Allerdings hatte ich bislang großen Respekt vor all den Anleitungen, die ich auf Anhieb nie verstanden habe. Diesmal habe ich mich einfach dran gesetzt, ohne jeweils mehr zu verstehen als den nächsten Schritt. So schwer kann ein Strumpf ja auch wieder nicht sein. Weiterlesen

Unser Start in den Tag

Wahrscheinlich ist es in jeder Familie mehr oder weniger gleich: morgens wird es irgendwann hektisch. Der Wecker klingelt immer zu früh, die Kinder haben so ihre ganz eigenen Befindlichkeiten, wann und vor allem wie sie geweckt werden wollen. Aber am Ende sitzen wir, wie wohl fast alle anderen auch, am Frühstückstisch.

Wir versuchen immer noch ein gemeinsames Frühstück. Das ist anspruchsvoll und zur Zeit geht das zwar, jedoch nicht mit einem gemeinsamen Anfang oder Ende. Aber immerhin.

Damit der Tag nicht mit WhatsApp und Händi, zu vielen Gedanken um die Schule oder maßloser Hektik beginnt, lesen wir mit unseren Kindern während des Frühstück ein christliches Andachstsbuch, zur Zeit ist es „Start in den Tag“. Das hilft uns nochmal klar zu machen, dass es jeden Tag letztendlich um unser Leben mit Jesus geht. Damit richten wir den Blick nochmal nach oben und verankern uns in einer ganz anderen Dimension, in der es auf andere Dinge ankommt als nur die guten Schulnoten (wobei die natürlich wichtig bleiben) oder wer oder was gerade angesagt ist. Weiterlesen

Mango Eis

Diese Woche brach bei uns ganz unvermittelt der Sommer aus. Nun ja, nicht wirklich, aber in der Sonne fühlt es sich fast schon ein wenig wie Sommer an. Auf jeden Fall reicht es, um die Lust auf Eis in mir zu wecken.
Ja, es gibt total leckere Eissorten in einer Vielfalt zu kaufen, die mich schon fast wieder überfordert. Aber bei selbstgemachtem Eis kann ich steuern, was drin ist (viel weniger Zucker zum Beispiel) und mir macht es auch noch Spaß obendrein. Außerdem geht immer nur eine Sorte, nix mit zu viel Vielfalt. Weiterlesen

Frühlingsgefühle

Nicht nur der Rhabarber samt Rhabarberkuchen gehört für mich untrennbar zum Frühling dazu.

Zum einen ist da natürlich die Freude, dass es endlich wieder wärmer wird. Wir können dem engen Haus entweichen, der Garten wird für uns zu einem weiteren Zimmer. Damit wird alles andere im Haus, aber auch in mir selbst,  irgendwie auch größer und weiter. Weiterlesen

Rhabarber und Barbara

Endlich gibt es wieder Rhabarber. Wir essen weder Rhabarberkompott, noch Rhabarbermarmelade noch sonstigen Rhabarber, aber es gibt einen Kuchen, den könnte ich täglich backen. Zum einen muss man den Rhabarber nicht schälen, nur gründlich waschen und schneiden. Der Teig ist herrlich fluffig und obendrauf gibt es noch eine leckerste Schicht Baiser.
Heute war es wieder soweit. Wir saßen vergnügt beim Schlemmen und da hat doch tatsächlich meine Große nach einem Jahr (!) noch den gesamten Text der Rhabarberbarbara auswendig gewusst. Und auch Barbara ist jedes Jahr wieder aufs Neue ein Genuss und gehört bei uns irgendwie zum Kuchen und Frühling dazu.

Das Rezept könnt Ihr hier downloaden.
Das Video zum Schmunzeln gibt es hier.

Und der Text zum Auswendiglernen:

Rhabarberbarbara – Eine Quatschgeschichte

„In einem kleinen Dorf, da lebte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara. Und Barbara war überall für ihren wunderbaren Rhabarberkuchen bekannt. Deshalb nannte man sie bald Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte schnell, dass sie mit ihrem Kuchen Geld verdienen könnte. Und eröffnete eine Bar: Die Rhabarberbarbarabar. Die Rhabarberbarbarabar lief gut und hatte schnell Stammkunden. Und die drei bekanntesten unter ihnen, die drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras leckeren Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie auch kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte. Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten schöne Bärte. Und wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbärte pflegen wollten, gingen sie zum Barbier. Der einzige Barbier, der einen solchen Rhabarberbarbarabarbarenbart bearbeiten konnte, hieß Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier. Der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier ging auch gern in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras leckeren Rhabarberkuchen zu essen, zu dem er gerne ein Bier trank, das er dann feierlich das Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier nannte. Das Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier konnte man nur in einer ganz bestimmten Bar kaufen. Und die Verkäuferin des Rhabarberbarbarabarbarenbartbarbierbiers, hinter der Theke der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar, hieß Bärbel. Und so gingen die Rhabarberbarbarabarbarbaren zusammen mit dem Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier und Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras leckeren Rhabarberkuchen zu essen und einer Flasche eisgekühlten Rhabarberbarbarabarbarenbartbarbierbiers anzustoßen. PROST!“

verlinkt bei:
Freutag – dort herrscht heute noch mehr Freude: 5. Geburtstag und der 250. Freutag. Herzlichen Glückwunsch!

 

Meerschweinchensackerl

MeerschweinchensackerlDieser Tage habe ich wieder ein Meerschweinchensackerl genäht. Zuerst haben sich noch die Osterhühner hinein geschummelt. Aber heute geht es per Post zu meiner Freundin und ihren Meerschweinchen.
Sie hat schon einmal solch ein Säckchen von mir bekommen und sie hat sich ein zweites gewünscht. Mit etwas Fleece und Baumwollstoff aus der Restekiste ist solch ein Kuschelsack recht schnell genäht.

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