DSGVO #update 07/2018

Die Datenschutz-Grundverordnung ist ja derzeit in aller Munde. Überall kann man etwas darüber lesen, von beschwichtigend bis hysterisch-panisch ist alles zu finden. Nur, was es für einen kleinen nicht-kommerziellen Blog wie mich bedeutet, das ist nicht klar.

Da ich die Dinge meist optimistisch betrachte, kommt es für mich gerade nicht in Frage meinen jungen Blog aufzugeben.
Aber. Ich möchte mich an geltende Gesetze halten und mir dabei alle Mühe geben. Und so habe ich die letzten Tage und Wochen viel gelesen, habe mich durch Menüs geklickt. Dabei bin ich ganz klar und ziemlich schnell meine Grenzen gestoßen. Ich habe selbst praktisch keinen Einfluss auf eure persönlichen Daten und kann letztendlich auch nix löschen. Dazu fehlt mir – soweit ich es herausgefunden habe – der Zugriff auf die Daten. Das ist der Preis, den ich wohl für die kostenlose Plattform zahle. Und bislang gab es auch kein entsprechendes update.

Das bedeutet: Ihr könnt bis auf weiteres weder ein „Gefällt mir“ klicken, einen Kommentar schreiben oder mir per email folgen. Das passt mir zwar gar nicht, weil der Blog dadurch zu einer Einbahnstraße wird. Aber dabei werden jeweils persönliche Daten gespeichert, über die ich keine Kontrolle habe. Ich gehe davon aus, dass sich das ändern wird. Sonst könnte ich tatsächlich aufhören, doch ich bin zuversichtlich, dass ich diese Funktionen auch wieder freischalten kann.

In diesem Zusammenhang werde ich allerdings meinen alten Blog „vomSandelberg“ privatisieren. Hier alle Einstellungen zu überarbeiten übersteigt sowohl meine Kapazitäten als auch meinen guten Willen.

Ich hoffe die Bloggerszene bleibt bunt und vielfältig und vor allem hoffe ich auf technische Möglichkeiten, mit vertretbarem Aufwand weiterhin gesetzestreu bloggen zu können.

update 12.07.2018.
Nachdem ich nun meine Datenschutzerklärung angepasst habe, ich wenige, aber immerhin neue Funktionen von meiner Plattform erhalten habe, blogge ich wieder ohne Angst und Schrecken, mit likes und Kommentaren. Ich mache was mir möglich ist und vertraue auf den gesunden Menschenverstand derer, die hier lesen, liken und schreiben.

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Mein grüner Daumen

oder vielmehr über mein Test herauszufinden, ob ich überhaupt einen grünen Daumen oder so habe.

Seit Ostern bin ich nämlich stolze Besitzerin eines Hochbeetes. Seit ich solche Beete bei meinen Freundinnen gesehen hatte, wollte ich auch eines. Zu Beginn meiner Überlegungen, träumte ich noch und wollte ein selbst gebautes. Passgenau für unsere Terrasse. Aber realistisch betrachtet wäre es sicher nicht so schön geworden, wie ich es gewollt hätte. Handwerken ist doch etwas anderes als Malern oder so. Weiterlesen

open doors

Open Doors ist ein internationales überkonfessionelles christliches Hilfswerk evangelikaler Prägung, das sich in über 60 Ländern der Welt für Christen einsetzt, die aufgrund ihres Glaubens diskriminiert oder verfolgt werden.“ (Wikipedia)

Ich kenne dieses Hilfswerk seit sehr vielen Jahren, mittlerweile sind es sicher über 20 Jahre.
Für mich war und ist es eine Möglichkeit, über meinen Tellerrand heraus zu schauen, auch finanziell, aber vor allem betend und manchmal auch schreibend Christen zu unterstützen, die nicht das Glück haben wie ich in einem Land mit Religionsfreiheit zu leben. Weiterlesen

Geldbeutel Wildspitz

Letzte Woche verabschiedete sich der Reißverschluss meines Geldbeutels. Seit 2 Jahren im Dauereinsatz und heißgeliebt. Da ich mich aber gut daran erinnern kann, wie anstrengend es war, eben diesen Reißverschluss einzunähen, hatte ich so gar keine Lust auf Reparatur. Außerdem hat in der letzten Zeit die äußere Beschichtung arg gelitten.

Also habe ich schnell den etwas einfacheren Schnitt Wildspitz von farbenmix wieder hervor geholt und mich diesmal an die kleinere Version gemacht. Weiterlesen

Ja er jubelt, wenn er an euch denkt.

Es passiert mir immer mal wieder: Ich treffe mich mit Freunden, höre ihnen gut gelaunt zu, freue mich mit ihnen über all das Gute, das sie erleben dürfen. Und dann fange ich an zu vergleichen, vergleiche ihr scheinbar so pralles Leben mit meinem Leben und beim Vergleichen wird auf einmal alles so schal und grau: Weiterlesen

Strümpfe

Die Idee Strümpfe zu nähen habe ich schon seehhr lange. Jetzt habe ich es endlich gewagt, da ich doch so einige Jersey Stoffe habe, die zwar kein ganz kleiner Rest sind, aber auch für kein Shirt reichen. Und die Kinder sind schon so groß, dass auch sie keine Abnehmer mehr sein können. Außerdem ärgere ich mich so oft über gekaufte Strümpfe, die schneller dünn werden als man schauen kann und dadurch oft genug nicht zu stopfen sind.

Allerdings hatte ich bislang großen Respekt vor all den Anleitungen, die ich auf Anhieb nie verstanden habe. Diesmal habe ich mich einfach dran gesetzt, ohne jeweils mehr zu verstehen als den nächsten Schritt. So schwer kann ein Strumpf ja auch wieder nicht sein. Weiterlesen

Unser Start in den Tag

Wahrscheinlich ist es in jeder Familie mehr oder weniger gleich: morgens wird es irgendwann hektisch. Der Wecker klingelt immer zu früh, die Kinder haben so ihre ganz eigenen Befindlichkeiten, wann und vor allem wie sie geweckt werden wollen. Aber am Ende sitzen wir, wie wohl fast alle anderen auch, am Frühstückstisch.

Wir versuchen immer noch ein gemeinsames Frühstück. Das ist anspruchsvoll und zur Zeit geht das zwar, jedoch nicht mit einem gemeinsamen Anfang oder Ende. Aber immerhin.

Damit der Tag nicht mit WhatsApp und Händi, zu vielen Gedanken um die Schule oder maßloser Hektik beginnt, lesen wir mit unseren Kindern während des Frühstück ein christliches Andachstsbuch, zur Zeit ist es „Start in den Tag“. Das hilft uns nochmal klar zu machen, dass es jeden Tag letztendlich um unser Leben mit Jesus geht. Damit richten wir den Blick nochmal nach oben und verankern uns in einer ganz anderen Dimension, in der es auf andere Dinge ankommt als nur die guten Schulnoten (wobei die natürlich wichtig bleiben) oder wer oder was gerade angesagt ist. Weiterlesen