Hurra Jesus lebt!

Das ist ein Kinderlied, das uns in der Schlunz-Phase unserer Kinder das ein oder andere Ostern begleitet hat. Die CD „Der Schlunz – Rätsel um das Osterei“ lief in Dauerschleife hier im Haus, im Auto, … . Ostern ist ja auf den ersten Blick ein seltsames Fest. Zum einen freut sich jeder, dass endlich Frühling ist, man kann schon die ersten Blumen blühen sehen. Die Luft riecht so anders. Es wird gebastelt und gebacken, das Haus geputzt und geschmückt. Weiterlesen

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Endlich wieder an der Nähmaschine

In den letzten Wochen war ich mit vielem beschäftigt, so dass zum Nähen leider keine Zeit mehr übrig blieb.
Zuerst habe ich unsere Garderobe saniert: Tapete runter, alles verspachteln, malern (ohne tapezieren). Dazu durfte der hässlichste aller Fliesenböden (Wer hat diese Fugen erfunden????) unter eine Schicht Spachtelmasse verschwinden, um einen tollen, fugenlosen Boden darauf Platz zu machen. Fußleisten von Hand am Esszimmertisch auf Gehrung gesägt – und seitdem genießen wir.
Danach kam ja unser Schlafzimmer dran. Allerdings hatte ich mir selbst die Bedingung gestellt, dass zuerst ausgemistet werden musste. Und während alldem war natürlich nicht an Nähen zu denken. ich hatte ja keinen Sonder-Urlaub, der Alltag lief ja mit unverminderter Wucht weiter. Weiterlesen

Freitag ist Back-Tag

Freitag Vormittag wird meistens gebacken. Standard ist eine Runde Brötchen, die werden dann Samstag und Sonntag nur noch fertig gebacken. Ich backe die Brötchen nach folgendem Rezept, das reicht uns (5 Personen) für zweimal Frühstück.

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eine Schlafmaske für mich

Seit dem großen Umräumen steht unser Bett ja wieder an einem neuen, altbekannten Platz. Dabei steht mein Teil des Bettes direkt unter dem Dachflächenfenster. Das ist auch ganz prima so. Ich liebe es einen frischen Luftzug zu spüren, mein Mann eher weniger. Aber jeden Abend mit dieser Kurbel den Laden runter zu drehen und morgens wieder hoch. Und manchmal zu einem kurzen powernap dazwischen nochmal. Das ist nicht wirklich mein Ding. Und es hilft auch nicht gegen die Nachttischlampe. Weiterlesen

AD(H)S testen – wozu soll das denn gut sein?

Heutzutage wird ja wirklich aus jeder Kleinigkeit ein Problem oder eine Krankheit. Früher war alles einfacher. Die Kinder hatten zu gehorchen, waren den Tag draußen an der frischen Luft – da brauchten sie nicht all diese neumodischen Diagnosen oder gar Medikamente um sie ruhig stellen. Wie oft habe ich solche Bemerkungen gehört. Laut genug getuschelt, damit ich sie auch wirklich höre. Weiterlesen

Wie viel ist genug?

Bei meiner Hochzeit war ich nicht nur jünger und hübscher, sondern habe mir alles ganz anders vorgestellt. Ich hatte einen tollen Beruf, super Chefs. Wir träumten von Kindern und natürlich wollte ich auch mit Kinder weiter arbeiten. Ganz die moderne Familie.

Und dann endlich das erste Kind! Für uns ganz klar, wir gönnen uns und dem jungen Erdenbürger drei volle Jahre Elternzeit. Danach wollten wir weiter sehen. Das stieß schon damals auf Erstaunen. Bevor diese drei Jahre vergangen waren, hatten wir ein zweites Kind und das Dritte war unterwegs. Mittlerweile stellte kaum jemand weitere Fragen zu meiner Berufstätigkeit. Welch ein Glück, welch ein Geschenk des Himmels, dass wir uns das so leisten konnten! Wir leisteten uns sogar 9 Monate Elternzeit für uns beide – gleichzeitig.
Während der vielen Kindergartenjahre hatte ich dann die Möglichkeit  stundenweise arbeiten. Nicht in meinem eigenen Beruf. Anstrengend, aber es tat soooo gut, wieder Jemand zu sein. Und nicht nur Mama von … . Weiterlesen

always change everything

Eigentlich heißt der Spruch ja „Never change a running sytem“. Aber das klappt bei mir nie.

Ständig kribbelt es in mir. Dazu kommt noch mein Perfektionismus, der sich aber nicht unbedingt in perfekten Ergebnissen zeigt. Sondern eher darin, dass ich schnell Schwachstellen entdecke oder vermute, unzufrieden werde und deswegen etwas ändern muss.

Das kann zum Beispiel die Wohnungseinrichtung sein. Meine arme Familie kann ein Lied davon singen. Kaum ein Schrank, der nicht schon fast in jedem Zimmer, in jedem Stockwerk  unseres Häuschens gestanden hätte. Weiterlesen

Spültücher für die Küche

Unsere Kinder haben sich wiederholt über die ach-so-ekligen Spültücher in der Küche beschwert. So wäre es doch kein Wunder, dass sie nie den Tisch abwischen wollen oder etwas abspülen würden.
Dabei habe ich doch die Tücher regelmäßigst in die Waschmaschine getan oder ersetzt.
Aber wir hatten offenbar niemals ausreichend viele, schnell zu findende und angemessen saubere Tücher.
Also habe ich begonnen zu stricken. Ganz viele kleine bunte Tücher, so dass eigentlich immer (!) ein sauberes Tuch aus dem Becher gezogen werden kann. Keine Ausreden mehr.

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Pimp your bible

Es hört sich vielleicht sehr ungewöhnlich an, dass die Bibel mir mein liebstes Buch geworden ist. Ich lese (fast) täglich darin, um in direktem Kontakt und Austausch mit meinem Gott zu sein, um mir in meinem Alltag eine Pause zu gönnen und zur Ruhe zu kommen.
Mir ist nur der Inhalt ein wirklicher Schatz, aber das Buch selbst ist nur bedrucktes Papier und weit entfernt heilig zu sein. Und so habe ich die Freiheit das Buch anzuhübschen, zu bearbeiten und es wirklich zu benutzen, um es mir zu eigen zu machen.

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