Endspurt und Punktepläne

Diese lange Schreibpause war so gar nicht geplant. Nun ist die WM schon fast wieder vorbei und die Sommerferien stehen vor der Tür. Mein analoges Leben hat wie jedes Jahr um diese Zeit wieder Fahrt aufgenommen. Jedes Jahr versuche ich mich dieser Dynamik zu entziehen und scheitere mit aller Regelmäßigkeit. Ich bleibe dran, in einem halben Jahr bietet sich in der Adventszeit ja ein ähnliches Szenario.

Ein wenig habe ich mir ja außerdem selbst ein Bein gestellt. Gerade am Ende des Schuljahres geht den Kindern ja regelmäßig so ein wenig die Puste aus, es werden Wochen und Tage bis zu den Ferien gezählt, während sich die Klassenarbeiten und Tests nur so häufen.
Es gibt etwas, das ihnen hilft. Aber nur, wenn ich es super gut vorbereite und es macht auch unterwegs viel Arbeit. Punktepläne. Speziell ADS Kinder profitieren davon, aber auch anderen Kindern kann man dabei einen Motivationsschub geben. Weiterlesen

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Susi Sauber – Tagespläne & Wochenpläne

Als zweite Stufe nach den täglichen Routine sollte man die Tagespläne (klick) den Alltag einplanen.

Ich halte mich tatsächlich seit Jahren weitgehend daran. Allerdings habe ich es etwas abgewandelt. 3 Kinderzimmer sind für mich nicht mit guter Laune an einem Tag zu bewältigen – selbst wenn man nicht die Putzfrau der Kinder ist und sie nur unterstützen möchte. Und so habe ich Montag und Freitag als feste Tage und erledige Dienstag bis Donnerstag frei nach Bedarf.

Zusätzlich hat sich für mich Montag als Waschtag bewährt. Mir fällt es leichter, nur einmal die Woche über Wäsche nachzudenken, statt jeden Tag. Das ist auch nicht ganz ohne, Platz für die ganze nasse Wäsche zu finden (das ist im Sommer einfacher), aber jeden Tag an die nasse Wäsche in der Waschmaschine zu denken, stresst mich noch viel mehr. Und so versuche ich Sonntag Abends die erste Ladung einzufüllen, den Timer zu stellen und dann kann ich montags gleich weitermachen und komme tatsächlich an einem Tag durch die ganzen Wäscheberge durch.

Die Wochenpläne werden nicht jedes Mal einen eigenen blogpost erhalten. Klar, hin und wieder fällt mir bestimmt noch etwas ein. Aber grundsätzlich werden sich die Wochenpläne im Laufe des Jahres unter der Rubrik „Susi Sauber“ als Download einfinden.

 

Der Artikel enthält Werbung, weil ich Marken/ Personen/ Blogs/ Orte nenne/ verlinke, für die ich jedoch von den Unternehmen nicht beauftragt wurde, die ich persönlich gut finde, jedoch von denen nicht beauftragt wurde, ich auch kein Geld dafür bekomme … und ist ein redaktioneller Beitrag.

Susi Sauber – Routinen

 

Es geht los. Um sich mit dem Susi-Sauber-System vertraut zu machen, beginne ich zuerst mit den Karten für die täglichen Routinen. (klick) Die Routinen sind eigentlich für die meisten Leute eigentlich selbstverständlich. Und trotzdem hilft es ja mitunter, wenn sie jemand klar und deutlich formuliert. Und einen Zeitpunkt samt  Reihenfolge dafür vorschlägt.

Auch wenn es jetzt alles gleich ganz komplex. übertrieben und viel zu viel erscheint – kaum einer kann gleich mit beiden Füßen in solch ein System hineinspringen. Es soll helfen und nicht überfordern!

Am besten beginnt man deshalb erst einmal die Morgenroutinen einzuüben, dann die Routinen für den Abend. Im Anschluss kann man mit dem Zimmer wöchentlich weitermachen, das besonders stört und zum Schluss dann kann man an einer beliebigen Stelle im Jahr auch in die Wochenpläne einsteigen.

Susi Sauber erklärt in ihrem Buch weitaus mehr, als ich das machen werde. Sie erklärt, warum diese Herangehensweise sinnvoll ist und welche Erfahrungen damit gemacht wurden. Ich will schließlich nicht das ganze Buch abschreiben. Und Hinweise zu schnellen und auch umweltschonenden Tricks für den Haushalt gibt es ja unzählige im Internet.

 

Der Artikel enthält Werbung, weil ich Marken/ Personen/ Blogs/ Orte nenne/ verlinke, für die ich jedoch von den Unternehmen nicht beauftragt wurde, die ich persönlich gut finde, jedoch von denen nicht beauftragt wurde, ich auch kein Geld dafür bekomme … und ist ein redaktioneller Beitrag.

Susi Sauber

 

„Krank? Haben Sie manchmal auch das Gefühl, an einer geheimnisvollen Krankheit zu leiden?

Bei mir lief das früher so: Ich beschließe das Auto zu waschen. Als ich zur Tür gehe, sehe ich, dass die Post auf dem Tisch liegt. Na gut, ich möchte ja gern das Auto waschen. Aber zuerst werde ich mal gucken, wer mir geschrieben hat. Ich lasse die Schlüssel auf dem Schreibtisch liegen, lege die Post weg, die mich nicht interessiert, und stelle dabei fest, dass der Altpapiersammler voll ist. Ich werde die Rechnungen und Kontoauszüge im Schreibtisch verstauen und den Altpapiersammler ausleeren, aber wo die Schublade des Schreibtisches schon mal offen ist, könnte ich doch gleich die Schecks ausstellen, um die Rechnungen zu bezahlen.

Wo ist mein Scheckheft? Auweia! Es ist nur noch ein Scheck drin. Mein Vorrat an Schecks ist in der zweiten Schublade des Schreibtisches. Ah, da auf dem Schreibtisch steht ja das Glas mit dem Saft, den ich heute Morgen eigentlich trinken wollte.

Ich werde die anderen Schecks suchen. Aber zuerst muss ich das Glas wegstellen, das steht zu nah am Computer. Ach, dann kann ich den Saft ja auch gleich wieder in den Kühlschrank stellen, er ist ja schon lauwarm.

Ich gehe in Richtung Küche und sehe, dass die Pflanzen Wasser brauchen. Ich stelle das Glas Saft auf das Tischchen und … super! Da ist sie ja, die Brille! Die habe ich den ganzen Morgen gesucht! Die sollte ich besser sofort an ihren Platz räumen.

Ich fülle eine Kanne mit Wasser und nähere mich meinen durstigen Pflanzen. Oh Nein! Jemand hat die Fernbedienung in der Küche gelassen. Und ich habe so lange danach gesucht, als ich eben die Nachrichten gucken wollte. Am besten bringe ich sie gleich dahin zurück, wo sie hingehört. Ich gieße meine Pflanzen ein wenig (ein bisschen gieße ich auch den Boden, den werde ich aber bestimmt gleich sauber machen), werfe die Fernbedienung auf den Sessel und gehe auf die Haustür zu, die ganze Zeit mit dem Gedanken beschäftigt, was es denn noch mal war, das ich eigentlich machen wollte!

Am Ende des Tages ist das Auto nach wie vor schmutzig, die Rechnungen nicht bezahlt, meine Pflanzen haben nicht genug Wasser, um überleben zu können, im Scheckheft ist nach wie vor nur ein Scheck und die Autoschlüssel kann ich beim besten Willen nicht mehr finden.

Als mir klar wird, dass ich den ganzen Tag überhaupt nichts zu Ende gebracht habe, bin überrascht, denn eigentlich war ich doch den ganzen Tag beschäftigt! Ich glaube, ich leide an einer geheimnisvollen Krankheit.

Am besten versuche ich mal was darüber im Internet zu finden. Aber erst mal gucke ich, ob mir jemand eine E-Mail geschrieben hat.“

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