DSGVO

Die Datenschutz-Grundverordnung ist ja derzeit in aller Munde. Überall kann man etwas darüber lesen, von beschwichtigend bis hysterisch-panisch ist alles zu finden. Nur, was es für einen kleinen nicht-kommerziellen Blog wie mich bedeutet, das ist nicht klar.

Da ich die Dinge meist optimistisch betrachte, kommt es für mich gerade nicht in Frage meinen jungen Blog aufzugeben.
Aber. Ich möchte mich an geltende Gesetze halten und mir dabei alle Mühe geben. Und so habe ich die letzten Tage und Wochen viel gelesen, habe mich durch Menüs geklickt. Dabei bin ich ganz klar und ziemlich schnell meine Grenzen gestoßen. Ich habe selbst praktisch keinen Einfluss auf eure persönlichen Daten und kann letztendlich auch nix löschen. Dazu fehlt mir – soweit ich es herausgefunden habe – der Zugriff auf die Daten. Das ist der Preis, den ich wohl für die kostenlose Plattform zahle. Und bislang gab es auch kein entsprechendes update.

Das bedeutet: Ihr könnt bis auf weiteres weder ein „Gefällt mi“ klicken, einen Kommentar schreiben oder mir per email folgen. Das passt mir zwar gar nicht, weil der Blog dadurch zu einer Einbahnstraße wird. Aber dabei werden jeweils persönliche Daten gespeichert, über die ich keine Kontrolle habe. Ich gehe davon aus, dass sich das ändern wird. Sonst könnte ich tatsächlich aufhören, doch ich bin zuversichtlich, dass ich diese Funktionen auch wieder freischalten kann.

In diesem Zusammenhang werde ich allerdings meinen alten Blog „vomSandelberg“ privatisieren. Hier alle Einstellungen zu überarbeiten übersteigt sowohl meine Kapazitäten als auch meinen guten Willen.

Ich hoffe die Bloggerszene bleibt bunt und vielfältig und vor allem hoffe ich auf technische Möglichkeiten, mit vertretbarem Aufwand weiterhin gesetzestreu bloggen zu können.

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