Rhabarber und Barbara

Endlich gibt es wieder Rhabarber. Wir essen weder Rhabarberkompott, noch Rhabarbermarmelade noch sonstigen Rhabarber, aber es gibt einen Kuchen, den könnte ich täglich backen. Zum einen muss man den Rhabarber nicht schälen, nur gründlich waschen und schneiden. Der Teig ist herrlich fluffig und obendrauf gibt es noch eine leckerste Schicht Baiser.
Heute war es wieder soweit. Wir saßen vergnügt beim Schlemmen und da hat doch tatsächlich meine Große nach einem Jahr (!) noch den gesamten Text der Rhabarberbarbara auswendig gewusst. Und auch Barbara ist jedes Jahr wieder aufs Neue ein Genuss und gehört bei uns irgendwie zum Kuchen und Frühling dazu.

Das Rezept könnt Ihr hier downloaden.
Das Video zum Schmunzeln gibt es hier.

Und der Text zum Auswendiglernen:

Rhabarberbarbara – Eine Quatschgeschichte

„In einem kleinen Dorf, da lebte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara. Und Barbara war überall für ihren wunderbaren Rhabarberkuchen bekannt. Deshalb nannte man sie bald Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte schnell, dass sie mit ihrem Kuchen Geld verdienen könnte. Und eröffnete eine Bar: Die Rhabarberbarbarabar. Die Rhabarberbarbarabar lief gut und hatte schnell Stammkunden. Und die drei bekanntesten unter ihnen, die drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras leckeren Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie auch kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte. Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten schöne Bärte. Und wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbärte pflegen wollten, gingen sie zum Barbier. Der einzige Barbier, der einen solchen Rhabarberbarbarabarbarenbart bearbeiten konnte, hieß Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier. Der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier ging auch gern in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras leckeren Rhabarberkuchen zu essen, zu dem er gerne ein Bier trank, das er dann feierlich das Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier nannte. Das Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier konnte man nur in einer ganz bestimmten Bar kaufen. Und die Verkäuferin des Rhabarberbarbarabarbarenbartbarbierbiers, hinter der Theke der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar, hieß Bärbel. Und so gingen die Rhabarberbarbarabarbarbaren zusammen mit dem Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier und Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras leckeren Rhabarberkuchen zu essen und einer Flasche eisgekühlten Rhabarberbarbarabarbarenbartbarbierbiers anzustoßen. PROST!“

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Freutag – dort herrscht heute noch mehr Freude: 5. Geburtstag und der 250. Freutag. Herzlichen Glückwunsch!

 

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