Wie viel ist genug?

Bei meiner Hochzeit war ich nicht nur jünger und hübscher, sondern habe mir alles ganz anders vorgestellt. Ich hatte einen tollen Beruf, super Chefs. Wir träumten von Kindern und natürlich wollte ich auch mit Kinder weiter arbeiten. Ganz die moderne Familie.

Und dann endlich das erste Kind! Für uns ganz klar, wir gönnen uns und dem jungen Erdenbürger drei volle Jahre Elternzeit. Danach wollten wir weiter sehen. Das stieß schon damals auf Erstaunen. Bevor diese drei Jahre vergangen waren, hatten wir ein zweites Kind und das Dritte war unterwegs. Mittlerweile stellte kaum jemand weitere Fragen zu meiner Berufstätigkeit. Welch ein Glück, welch ein Geschenk des Himmels, dass wir uns das so leisten konnten! Wir leisteten uns sogar 9 Monate Elternzeit für uns beide – gleichzeitig.
Während der vielen Kindergartenjahre hatte ich dann die Möglichkeit  stundenweise arbeiten. Nicht in meinem eigenen Beruf. Anstrengend, aber es tat soooo gut, wieder Jemand zu sein. Und nicht nur Mama von … . Weiterlesen

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Spültücher für die Küche

 

Unsere Kinder haben sich wiederholt über die ach-so-ekligen Spültücher in der Küche beschwert. So wäre es doch kein Wunder, dass sie nie den Tisch abwischen wollen oder etwas abspülen würden.
Dabei habe ich doch die Tücher regelmäßigst in die Waschmaschine getan oder ersetzt.
Aber wir hatten offenbar niemals ausreichend viele, schnell zu findende und angemessen saubere Tücher.
Also habe ich begonnen zu stricken. Ganz viele kleine bunte Tücher, so dass eigentlich immer (!) ein sauberes Tuch aus dem Becher gezogen werden kann. Keine Ausreden mehr.

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Kosmetikpads aus Stoff

 

Eigentlich brauche ich diese Wattepads um Farbe oder sonstiges  aus meinem Gesicht zu entfernen nur ganz selten.
Aber hin und wieder brauche ich sie dann doch. Und dann sind wieder keine zu finden. Weil sie immer von jemanden sonst aus der Familie für alles mögliche gebraucht werden. Doch das ist ein anderes Thema.  Weiterlesen

selbstgemachter Hustensaft für die Erkältungszeit

 

Jeder, der mich kennt und eine Erkältung hat ist, ist schnell genervt. Seit vielen Jahren sage ich nur „Zwiebelsaft„. Und frage, ob die Zutaten vorrätig sind.

Mit drei Kindern haben wir regelmäßig – auch jetzt gerade –  Erkältungen im Haus und sie werden immer – auch bei uns Erwachsenen – schnell und meist erfolgreich mit folgendem Saft bekämpft:

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Susi Sauber – Tagespläne & Wochenpläne

Als zweite Stufe nach den täglichen Routine sollte man die Tagespläne (klick) den Alltag einplanen.

Ich halte mich tatsächlich seit Jahren weitgehend daran. Allerdings habe ich es etwas abgewandelt. 3 Kinderzimmer sind für mich nicht mit guter Laune an einem Tag zu bewältigen – selbst wenn man nicht die Putzfrau der Kinder ist und sie nur unterstützen möchte. Und so habe ich Montag und Freitag als feste Tage und erledige Dienstag bis Donnerstag frei nach Bedarf.

Zusätzlich hat sich für mich Montag als Waschtag bewährt. Mir fällt es leichter, nur einmal die Woche über Wäsche nachzudenken, statt jeden Tag. Das ist auch nicht ganz ohne, Platz für die ganze nasse Wäsche zu finden (das ist im Sommer einfacher), aber jeden Tag an die nasse Wäsche in der Waschmaschine zu denken, stresst mich noch viel mehr. Und so versuche ich Sonntag Abends die erste Ladung einzufüllen, den Timer zu stellen und dann kann ich montags gleich weitermachen und komme tatsächlich an einem Tag durch die ganzen Wäscheberge durch.

Die Wochenpläne werden nicht jedes Mal einen eigenen blogpost erhalten. Klar, hin und wieder fällt mir bestimmt noch etwas ein. Aber grundsätzlich werden sich die Wochenpläne im Laufe des Jahres unter der Rubrik „Susi Sauber“ als Download einfinden.

 

Der Artikel enthält Werbung, weil ich Marken/ Personen/ Blogs/ Orte nenne/ verlinke, für die ich jedoch von den Unternehmen nicht beauftragt wurde, die ich persönlich gut finde, jedoch von denen nicht beauftragt wurde, ich auch kein Geld dafür bekomme … und ist ein redaktioneller Beitrag.

Susi Sauber – Routinen

 

Es geht los. Um sich mit dem Susi-Sauber-System vertraut zu machen, beginne ich zuerst mit den Karten für die täglichen Routinen. (klick) Die Routinen sind eigentlich für die meisten Leute eigentlich selbstverständlich. Und trotzdem hilft es ja mitunter, wenn sie jemand klar und deutlich formuliert. Und einen Zeitpunkt samt  Reihenfolge dafür vorschlägt.

Auch wenn es jetzt alles gleich ganz komplex. übertrieben und viel zu viel erscheint – kaum einer kann gleich mit beiden Füßen in solch ein System hineinspringen. Es soll helfen und nicht überfordern!

Am besten beginnt man deshalb erst einmal die Morgenroutinen einzuüben, dann die Routinen für den Abend. Im Anschluss kann man mit dem Zimmer wöchentlich weitermachen, das besonders stört und zum Schluss dann kann man an einer beliebigen Stelle im Jahr auch in die Wochenpläne einsteigen.

Susi Sauber erklärt in ihrem Buch weitaus mehr, als ich das machen werde. Sie erklärt, warum diese Herangehensweise sinnvoll ist und welche Erfahrungen damit gemacht wurden. Ich will schließlich nicht das ganze Buch abschreiben. Und Hinweise zu schnellen und auch umweltschonenden Tricks für den Haushalt gibt es ja unzählige im Internet.

 

Der Artikel enthält Werbung, weil ich Marken/ Personen/ Blogs/ Orte nenne/ verlinke, für die ich jedoch von den Unternehmen nicht beauftragt wurde, die ich persönlich gut finde, jedoch von denen nicht beauftragt wurde, ich auch kein Geld dafür bekomme … und ist ein redaktioneller Beitrag.

Susi Sauber

 

„Krank? Haben Sie manchmal auch das Gefühl, an einer geheimnisvollen Krankheit zu leiden?

Bei mir lief das früher so: Ich beschließe das Auto zu waschen. Als ich zur Tür gehe, sehe ich, dass die Post auf dem Tisch liegt. Na gut, ich möchte ja gern das Auto waschen. Aber zuerst werde ich mal gucken, wer mir geschrieben hat. Ich lasse die Schlüssel auf dem Schreibtisch liegen, lege die Post weg, die mich nicht interessiert, und stelle dabei fest, dass der Altpapiersammler voll ist. Ich werde die Rechnungen und Kontoauszüge im Schreibtisch verstauen und den Altpapiersammler ausleeren, aber wo die Schublade des Schreibtisches schon mal offen ist, könnte ich doch gleich die Schecks ausstellen, um die Rechnungen zu bezahlen.

Wo ist mein Scheckheft? Auweia! Es ist nur noch ein Scheck drin. Mein Vorrat an Schecks ist in der zweiten Schublade des Schreibtisches. Ah, da auf dem Schreibtisch steht ja das Glas mit dem Saft, den ich heute Morgen eigentlich trinken wollte.

Ich werde die anderen Schecks suchen. Aber zuerst muss ich das Glas wegstellen, das steht zu nah am Computer. Ach, dann kann ich den Saft ja auch gleich wieder in den Kühlschrank stellen, er ist ja schon lauwarm.

Ich gehe in Richtung Küche und sehe, dass die Pflanzen Wasser brauchen. Ich stelle das Glas Saft auf das Tischchen und … super! Da ist sie ja, die Brille! Die habe ich den ganzen Morgen gesucht! Die sollte ich besser sofort an ihren Platz räumen.

Ich fülle eine Kanne mit Wasser und nähere mich meinen durstigen Pflanzen. Oh Nein! Jemand hat die Fernbedienung in der Küche gelassen. Und ich habe so lange danach gesucht, als ich eben die Nachrichten gucken wollte. Am besten bringe ich sie gleich dahin zurück, wo sie hingehört. Ich gieße meine Pflanzen ein wenig (ein bisschen gieße ich auch den Boden, den werde ich aber bestimmt gleich sauber machen), werfe die Fernbedienung auf den Sessel und gehe auf die Haustür zu, die ganze Zeit mit dem Gedanken beschäftigt, was es denn noch mal war, das ich eigentlich machen wollte!

Am Ende des Tages ist das Auto nach wie vor schmutzig, die Rechnungen nicht bezahlt, meine Pflanzen haben nicht genug Wasser, um überleben zu können, im Scheckheft ist nach wie vor nur ein Scheck und die Autoschlüssel kann ich beim besten Willen nicht mehr finden.

Als mir klar wird, dass ich den ganzen Tag überhaupt nichts zu Ende gebracht habe, bin überrascht, denn eigentlich war ich doch den ganzen Tag beschäftigt! Ich glaube, ich leide an einer geheimnisvollen Krankheit.

Am besten versuche ich mal was darüber im Internet zu finden. Aber erst mal gucke ich, ob mir jemand eine E-Mail geschrieben hat.“

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